Exkursion zum Wasserkraftwerk Herrenhausen

Entsprechend des Semesterthemas „Erneuerbare Energien“ führte uns die erste Exkursion im Sommersemester 2017 nach Hannover, genauer gesagt in den Stadtteil Herrenhausen.

Einlauf zu den zwei Rohturbinen
Einlauf zu den zwei Rohturbinen

Pünktlich um 14 Uhr trafen wir am Wasserkraftwerk Herrenhauen (WKW) ein, wo uns bereits der Pressesprecher der Stadtwerke Hannover AG mit einigen interessanten Einleitungssätze zum Wasserkraftwerk in Empfang nahm. Direkt an die Herrenhäusergärten angrenzen wurde im Jahr 1999, in den Lauf der Leine, Hannovers modernstes Wasserkraftwerk installiert. Die Baukosten für dieses WKW beliefen sich auf rund 5 Mio. € und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hannover und der Betreiberfirma Enercity im Zuge der EXPO 2000. Weitere Anlagen der regenerativen Energieerzeugung der Stadtwerke Hannover AG sind das WKW „Schneller Graben“ und die Biogasanlage Ronnenberg. Die Energieerzeugung wird durch zwei Kaplan Rohrturbinen mit jeweils 470 kW Leistung übernommen. Mit der so erzeugten Energie können jährlich ca. 1850 Haushalte versorgt werden.

Gruppenbild neben einem der zwei Generatoren
Gruppenbild neben einem der zwei Generatoren

Auf einer Kanallänge von 95 Metern verläuft neben dem Kraftwerk die Fischaufstiegsanlage, die parallel zu den Arbeiten am WKW errichtet wurde. 25 kleine Einzelbecken verbinden den Unter- und Oberlauf der Leine und überwinden so einen Niveauunterschied von 3,25 Metern. Auf diese Weise stellt das Kraftwerk keine Barriere für „wandernde Fische“ wie Forellen, Äschen oder Barben dar. Anschließend an die Kraftwerksbesichtigung machten wir einen kurzen Abstecher in die Couleurszene von Hannover. Nach zwei kurzen Besuchen beim Wingolf und einer KDStV Teuto Rhenania machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Braunschweig.

Im Rahmen des wöchentlichen Stammtisches fand ab 20:30 Uhr der erste Fuxenvortrag zum Thema „Windkraftanlagen“ statt. Mit einem gelungenen und interessanten Vortrag durch Bbr. Bohn wurde der Exkursionstag abgerundet. Wir freuen uns bereits jetzt auf die zweite Exkursion dieses Semesters zur Schachtanlage Asse.